Es geht los- oder doch nicht?

Morgens um 6:00 Uhr wache ich auf und habe das Gefühl, meine Fruchtblase ist geplatzt. Das Gefühl kenne ich von damals bei Junior noch. Ich wecke meinen Mann, doch nach dem ersten “Schwall”, bleibt wieder alles ruhig. Auch die Wehen setzen nicht ein. Also bleibe ich erstmal entspannt liegen, erkläre Junior, dass es sein kann, dass Oma ihn heute vom Kindergarten abholt und seine Schwerster geboren wird. 

Als “Vorschuss” kuscheln wir uns noch zusammen ins Bett und Papa bringt uns ein tolles Frühstück ans Bett – Premiere für Junior, das gab es noch nie. 

Gegen 9:00 Uhr rufe ich meine Hebamme und meine Frauenärztin an. Beide verweisen mich ans Krankenhaus, wo wir gegen 10:30 Uhr eintreffen. Vorsorglich mitsamt meines ganzes Gepäcks. Mein Mann darf nicht mit rein, erst wenn die Wehen einsetzen erlauben die Coronamaßnahmen Männer im Kreißsaalbereich – oder generell im Krankenhaus …

Ich werde von der sehr netten Hebamme erstmal ans CTG verfrachtet. Eine Stunde lang. Danach erfolgen einige Untersuchungen. Nach 3 Stunden ist klar: die Fruchtblase ist nicht geplatzt. Es war wohl eher der Schleimpfropf, der abgegangen ist. Babygirl geht es bestens, allerdings verzeichnet das CTG schon einige leichte Wehen, die ich persönlich nicht einmal gespürt habe. 

Gründlich durchgecheckt und dennoch ein wenig enttäuscht, fahren wir also wieder nach Hause. Die Ärztin geht davon aus, dass wir uns recht bald wiedersehen werden – ich hoffe es sehr…

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Bald erhältlich!

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"Mamma-Karzinom"

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