März 2021: Gesunde Ernährung

Intervallfasten

Du bist, was du isst. Oder manchmal auch nicht isst... Intervallfasten
Das Fasten an sich ist schon seit hunderten Jahren in der Gesellschaft verankert.
In der Evolution aus pragmatischen Gründen, weil einfach nicht immer essen da war.
Später sehr stark im religiösen Sinne.
Und seit einigen Jahren ist es förmlich ein Trend geworden.
Traditionell wird zwischen Fasching und Ostern gefastet.
Wir befinden uns also mitten in der Fastenzeit.

Mir liegt eine ganz besondere Art des Fastens am Herzen.
Das sogenannte Intervallfasten, was es in zwei unterschiedlich Varianten gibt.

16:8 - 8 Stunden lang wird Nahrung ohne spezielle Beschränkung zu sich genommen, im Anschluss wird 16 Stunden auf Essen und kalorienhaltige Getränke verzichtet.
Die Schlafzeit wird hier mitgezählt.

5:2 - an 5 Tagen der Woche wird regulär gegessen und an 2 Tagen maximal 500 Kalorien. Die Tage sind frei wählbar.

Beide Varianten haben zum Zweck, dass der Körper sich von der äußeren Nahrungszufuhr auf die Innere umstellen kann.
Er bedient sich in der Fastenzeit bereits vorhandener Reserven.
Diese Umstellung betrifft den gesamten Stoffwechsel, so dass Intervallfasten mehr ist, als eine Diät.

Es reinigt den Körper und soll somit auch Krankheiten vorbeugen können:
der Nahrungsverzicht kann den Blutdruck senken, verbessert bspw. Rheuma oder Athritis, kann Diabetes vorbeugen, greift das ungesunde Viszeralfett am Bauch an und reduziert Entzündungswerte.
Es ist also ein wahres Wundermittel für die Gesundheit und zudem mit etwas Disziplin gut umzusetzen.

Das Intervallfasten bietet darüber hinaus ein ganz besonderes Highlight für Brustkrebspatientinnen:
Probantinnen, die 13 Stunden täglich auf Nahrung verzichteten, hatten ein 34 prozentig verringertes Risiko, erneut an Krebs zu erkranken.
Dies wurde an über 2.000 Teilnehmerinnen über 7 Jahre getestet.

Hast du Intervallfasten schonmal versucht?
Was sind deine Erfahrungen?

Bio Lebensmittel

Bio ist mehr als nur ein Trend!

Was sind die Vorteile von Bio-Lebensmitteln?
Als "bio" ausgezeichnete Lebensmittel stehen unter strengeren Voraussetzungen und Kontrollen, als die sogenannten konventionellen Produkte.
Seit 2010 gibt es das EU -Biosiegel . Hier müssen beispielsweise 95 Prozent der landwirtschaftlich produzierten Zutaten aus dem Ökoanbau stammen.
Das deutsche Biosiegel schreibt vor, auf Geschmacksverstärker, künstliche Aromen und Farbstoffe zu verzichten.

Die Verbände bioland, demeter und naturland gehen in ihren Vorschriften noch weiter und verbieten nochmal weitaus mehr bedenkliche Stoffe und Methoden, als die regulären Bio-Siegel.

Für Brustkrebspatientinnen interessant: in einer Studie, unter Angabe der Häufigkeit, mit der Bioprodukte verzehrt wurden, hatten Frauen mit dem höchsten Verzehr ein um 25 Prozent verringertes Risiko für Brustkrebs nach der Menopause.
Dies liegt insbesondere in der geringeren Pestizidbelastung der biozertifizierten Produkte.

Die Zeitschrift Ökotest berichtet, dass fast 71 Prozent der Bioprodukte frei von jeglichen Pestiziden sind.
Bei konventionellen Produkten waren über 60 Prozent belastet.

Was landet in deinem Einkaufskorb?
Mehr bio oder mehr konventionell?

Dirty Dozen

Kennst du schon die "DIRTY DOZEN" Lebensmittel?
Die amerikanischen Aktivistengruppe ‘’Environmental Working Group (EWG)’’ gibt jedes Jahr eine Liste heraus, welche Obst- und Gemüsesorten besonders stark mit Pestiziden belastet sind.
Diese Liste nennt sich die Dirty Dozen. 2020 waren beinahe die gleichen Sorten auf der Liste, wie 2019:
Erdbeeren Spinat,
Grünkohl,
Nektarinen,
Äpfel,
Weintrauben,
Pfirsiche,
Kirschen,
Birnen Tomaten,
Sellerie,
Kartoffeln

Diese Sorten sollten unbedingt in Bio Qualität verzerrt werden, zudem nur saisonal und regional gekauft werden.
Ein gründliches waschen vor dem Verzehr ist ohnehin unerlässlich.
Wusstest du, dass das einweichen von frischem Obst und Gemüse für 15 Minuten im Wasserbad mit Natron die Pestizidrückstände in großen Teilen entfernen kann?

Den Dirty Dozen stehen immer auch einige Obst- und Gemüsesorten gegenüber, die besonders wenige Pestizidrückstände aufweisen.
Sie nennen sich die CLEAN FIFTEEN
1. Avocados
2. Mais
3. Ananas
4. Weißkohl
5. Erbsen
6. Zwiebeln
7. Spargel
8. Mango
9. Papayas 10. Kiwis
11. Auberginen
12. Grapefruit 13. Honigmelonen
14. Blumenkohl
15. Süßkartoffeln

Kanntest du die Dirty Dozen?
Was ist dir besonders wichtig bei deinem Wocheneinkauf?

Acrylamid

Acrylamid wird als krebserregend eingestuft.
Aber wann genau wird in Lebensmitteln Acrylamid freigesetzt? Acrylamid ist ein gesundheitsbedenklicher Stoff, der Lebensmitteln nicht zugesetzt wird, sondern bei einer bestimmten Verarbeitung entsteht.
Es entsteht durch das Erhitzen ab 120 Grad, insbesondere bei Lebensmitteln mit hohem Anteil an Kohlenhydraten, wie beispielsweise Kartoffeln, Getreide und Kaffee.

Je höher die Temperatur und je stärker die Bräunungsreaktion ist, umso mehr Acrylamid entsteht.
Problematisch sind vor allem backen, braten und frittieren.
Somit sind beliebte Produkte belastet, wie Pommes, Chips, Frühstückscerealien, Kekse, Toastbrot, Zwieback, Kaffee.

Die gute Nachricht ist, dass man durch einige Tricks den Acrylamidgehalt beeinflussen kann:
kochen, dünsten und garen setzen kaum Acrylamid frei
Backtemperaturen unter 180 Grad setzen weniger Acrylamid frei.
Lieber länger bei geringeren Temperaturen
Bratkartoffeln vorher kochen, dann braten.

Auf den Punkt gebracht gilt:
"vergolden, statt verkohlen"

Achtest du beim kochen darauf, so wenig wie möglich Acrylamid zu dir zu nehmen? Übrigens befinden sich auch in Tabakrauch große Mengen an Acrylamid.

mehr dazu auch in meinem Buch MamMa- Karzinom

Thermomix

*UNBEZAHLTE WERBUNG aus Überzeugung*
Thermomix oder Monsieur Couisine: die smarten Küchenhelfer . Man findet heute in immer mehr Küchen den berühmten Thermomix.
Eine Küchenmaschine, die viel verspricht und vieles erleichtern soll.
Ich persönlich habe mich vor 1,5 Jahren für die günstigere Variante von LIDL entscheiden: den Monsieur Cuisine. Im Vorfeld war ich verunsichert, ob er nicht auf Dauer nur zu einer weiteren ungenutzten Küchenmaschine degradiert wird.
Was soll ich sagen: ich liebe ihn, benutze ihn jeden Tag und gebe ihn nie wieder her!!! warum schreibe ich euch das?
weil der Monsieur Cuisine meine Ernährung in entscheidender Weise prägt.
Ich sage es gerade raus: ich hasse kochen! es war für mich immer Mittel zum Zweck und ebenso halbherzig habe ich es betrieben.
neue Rezepte- bloß nicht. am besten ist, was einfach und schnell geht.

Mein MC hat 500 Rezepte integriert. und sie sind wirklich "idiotensicher" umzusetzen. Selbst Junior klickt mit mir begeistert durch die Rezepte und zaubert uns so im wahrsten Sinne des Wortes kinderleicht super gesunde, abwechslungsreiche und schnelle Gerichte.
Mit einer solchen Küchenmaschine im Haus bleiben kaum mehr Ausreden, um nicht frisch zu kochen.
Die Ideen gehen nie aus und einen Großteil der Arbeit macht er alleine, so dass ich mich anderen Dingen widmen kann.
Auch Basics sind kinderleicht: Brot, Pizzateig, Marmelade, Ketchup...
Die Liste ist unendlich.

Der MC bietet den Mehrwert, alle frischen Bio Lebensmittel zu super leckeren Gerichten verarbeiten zu können. ich kenne jede einzelne Zutat, lasse hier und da Zucker o.ä. weg und verarbeite so hochwertige Produkte zu tollen Gerichten, die nicht anbrennen, ver- oder überkochen und ich weiß genau wieviel Zeit ein Gericht benötigt.

Die perfekte Lösung für Kochmuffel, Familien mit wenig Zeit und auch Menschen, die gerne neue Rezepte ausprobieren. So werden aus gesunden Lebensmitteln gesunde Gerichte.

Hast du auch einen Thermomix oder einen Monsieur Cuisine?
Liebst du ihn auch so sehr wie ich?

Essensplan

Was koche ich heute?
Mittags wenn der Hunger kommt, ist das die schlimmste Frage für mich.... gewesen.
Ich hatte ja bereits erwähnt, dass kochen nicht zu meinen Leidenschaften gehört.
Aber gesundes Essen ist mir für mich und meine Familie speziell seit meiner Brustkrebsdiagnose das wichtigste. Also bleibt mir nichts anderes übrig, als mit Biolebensmittel frisch zu kochen.

Von meinem besten Freund hierbei, dem Monsieur Cuisine habe ich bereits zu genüge geschwärmt.
beim Kochen ist immer das Problem dass entweder die Idee, die Zeit oder die Zutaten gerade fehlen.
Wie habe ich mich also selbst überlistet, um keine Ausreden mehr zu haben?
Mein Geheimnis: ein Essensplan. Banal, simpel, jedem bekannt und trotzdem ein kleines Wunder für Kochmuffel wie mich.
Ich habe mir einige Rezepte aus meinem Monsieur Cuisine ausgesucht, die mir und meiner Familie gut schmecken und die recht schnell gekocht sind.
Diese ca. 40 Gerichte habe ich ausgedruckt mit Zeitangabe und inklusive der "besonderen" Zutaten, also denen, die man nicht ohnehin immer im Haus hat.
Ganz kurz und Knapp.
Sonntags setze ich mich hin und sortiere 7 von den Gerichten auf die kommenden Wochentage.
Ich achte auf Abwechslung zwischen Kartoffeln, Reis, Nudeln, Gemüse als Basis für die Gerichte. Dann werden die speziellen Zutaten über die Ökokiste bestellt und die Rezepte an der Magnettafel den Tagen zugeordnet.
So habe ich im Laufe der Woche alle Zutaten zu allen Rezepten parat, ohne mir noch einen Gedanken machen zu müssen. Somit habe ich meine größten Motivationsprobleme beim kochen gelöst und wir essen jeden Tag ein gesundes und leckeres Gericht

Wie organisiert du deine warmen Mahlzeiten?
Hast du ein Lieblingsrezept aus dem Thermomix bzw. Monsieur Cuisine ?

Kurkuma

Die Wunderknolle Kurkuma ?!
Gewürze haben einen starken Einfluss in Bezug auf eine gesunde Ernährung.

Brustkrebszellen sollen insbesondere während der Chemo gar keine Lust auf Kurkuma haben. Gut also für uns Patientinnen. Denn in Kurkuma ist der Wirkstoff Curcumin enthalten.
Diesem Stoff wird laut einer Vielzahl an Studien eine krebshemmende Wirkung zugesprochen. Außerdem wirkt Kurkuma entzündungshemmend, das ist auch immer gut im Kampf gegen Krebszellen.

Auch wenn es bereits eine Vielzahl an Studien zum Thema Kurkuma gibt, ist dennoch nicht ausreichend erforscht, wie groß der Einfluss auf den Verlauf der Krebserkrankung durch Kurkuma unterstützt werden kann.
Die grundsätzlich positiven und gesunden Eigenschaften legen hingehen meiner Meinung nach in jedem Fall nahe (nicht nur) bei einer Krebserkrankung den Körper durch den regelmäßigen Verzehr von Kurkuma zu unterstützen.

Allerdings kann der Körper das Curcumin nur schwer aufnehmen. Dieses Problem lässt sich leicht lösen, indem man schwarzen frisch gemahlenen Pfeffer zum Kurkuma hinzufügt.
Das verbessert die körpereigene Aufnahme des Curcumin um ein 2.000 Faches!

Ein enger Verwandte und ebenfalls guter Kämpfer gegen Krebszellen ist der Ingwer.

Landet in deinem Essen auch regelmäßig etwas von der gelben Wunderknolle?
Oder kennst du noch andere tolle Gewürze, die den Körper in der Krebsabwehr unterstützen können?

Milch

Die gute alte Milch... ein umstrittenes Nahrungsmittel!

Milch ist gesund.
Das haben wir schon als Kinder gelernt.
Inzwischen muss das weiße Getränk auch einiges an Kritik einstecken.
Milch enthält jede Menge Kalzium. Außerdem viel Vitamin b12, Vitamin d, Jod, Zink und Magnesium.
Das alles macht Milch so gesund.
Insbesondere das Risiko für Osteoporose sei durch den hohen Kalziumgehalt verringert.

Es gibt jedoch auch Studien, die zeigen dass der Körper zwar mehr Kalzium aufnimmt, aber durch die Milch auch übersäuert und hierfür grundsätzlich mehr Kalzium benötigt, um das auszugleichen.
Insgesamt sei somit von einer Verringerung des Kalziums im Körper auszugehen.

Zudem vertragen insgesamt 65 Prozent der Weltbevölkerung gar keine Milch.

Brustkrebspatientinnen betreffend gibt es sogar eine Studie, die einen signifikanten Zusammenhang zwischen der Entstehung von Brustkrebs und dem Milchkonsum festgestellt hat.

Das Problem der Milch liegt heutzutage insbesondere in der Art der Gewinnung.
Hätte jeder Haushalt eine persönliche Milchkuh im Garten, würde Milch wohl insgesamt als gesund zu bewerten sein.
Die Realität sieht leider anders aus: Milchkühe sind in der Regel "dauerschwanger", so dass auch eine Menge Hormone mit in die Milch gelangen.
Diese sind bekanntermaßen nicht förderlich in Bezug auf Brustkrebs.

Die moralische Seite ist darüber hinaus ebenfalls bedenklich: denn das Kalb wird von der Mutterkuh getrennt, damit diese den Menschen mit Milch versorgen kann.

Wie handhabst du den Milchkonsum?
Trinkst du Milch oder verwendest du Alternativen wie Soja-, Mandel-, oder Hafermilch?

Vegetarisch

Allesesser, Vegetarier oder Veganer...?
60 kg Fleisch isst jeder Deutsche im Schnitt innerhalb eines Jahres.
Das finde ich wahnsinnig viel.

Seit vielen Jahren gibt es einen anhaltenden Trend weg vom Fleischkonsum.
Es gibt immer mehr Alternativen zu Fleisch: Soya, Lupine, Eiweißprodukte, Jackfruit. je nach Geschmack lässt sich Fleisch immer leichter ersetzen.

Welchen Nutzen hat es, auf Fleisch zu verzichten oder zumindest den Verzehr zu reduzieren?
Fleisch im Supermarkt kostet teilweise 2 Euro pro Pfund.
Wie kann das sein?
Massentierhaltung.
Das ist weder würdevoll für die Tiere noch sonderlich gesund für den Menschen.
Die Tiere bekommen eine Menge an Medikamenten, wie z.b. sehr häufig Antibiotika, was beim Menschen zu einer Antibiotikaresistenz führen kann.
An multiresistenten Keimen sterben immerhin jährlich 33.000 Menschen in Europa.

Wenn Fleisch, dann am besten in Bioqualität, demeter, bioland oder naturland.
Generell steht insbesondere rotes Fleisch immer wieder in der Kritik, die Entstehung von Krebs zu begünstigen. In erster Linie Darmkrebs. Jedoch ebenso Magenkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs und auch hormonabhängigen Brustkrebs.

Wie viel Fleisch isst du? Hast du schon mal über Alternativen nachgedacht?
Welche Sorten schmecken dir am besten?

Zitronenwasser

Kleiner Aufwand, große Wirkung...
Morgens nach dem Aufstehen ist der Körper von der Nacht dehydriert.
Daher ist es ratsam, gleich nach dem Aufstehen Wasser zu trinken.

Was noch besser ist: Zitronenwasser. Das schmeckt frischer als pures Wasser und hat auch sonst eine Menge herausragender Eigenschaften vorzuweisen:
Zitrone regt die Verdauung an
Zitrone wirkt basisch Zitrone wirkt entzündungshemmend
Zitrone ist gut für die Schleimhäute
Zitrone enthält eine Menge Vitamin C
Zitrone entgiftet
Zitrone stärkt das Immunsystem Zitrone reinigt die Nieren
Zitrone verbessert das hormonelle Gleichgewicht

Nach Ayurveda kann das Zitronenwasser am besten mit Honig vermengt getrunken werden. Gerne lauwarm (unter 40 grad) und auf nüchternen Magen. 30 Minuten später kann dann gefrühstückt werden.

Klingt nach einem kleinen Wundermittel durch kleinen Aufwand?
Probier es doch gleich mal aus.
Ich trinke seit mehreren Monaten mein warmes Zitronen-Honig-Wasser am Morgen und fühle mich prächtig dabei

Hast du den Supercocktail schon mal ausprobiert?

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Bald erhältlich!

Das Buch zum Blog krebsfroh:

"Mamma-Karzinom"

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